JENSEITS DER ROLLE
Sat 19 Sept
|Produzentengalerie 4h-art
Was passiert, wenn du auf der Bühne keine Rolle spielst, sondern mit dem arbeitest, was wirklich in dir entsteht? „Jenseits der Rolle“ ist ein Workshop mit Körper, Bewegung und Emotion. Ehrlichkeit, Nicht-Bewertung, Unterstützung und Neugier führen uns durch den Prozess. Was dabei entsteht, wird am


Miejsce i czas
19 Sept 2026, 10:00 – 19:30
Produzentengalerie 4h-art, Loebensteinstraße 7, 30175 Hannover, Niemcy
O wydarzeniu
Workshop zur Exploration durch Körper, Bewegung und Performance
Samstag, 19. September 2026 | 10:00–19:30 Uhr
Kurssprache: Englisch
Workshop language: English
Produzentengalerie 4h-art, Hannover
„Jenseits der Rolle“ ist ein ganztägiger Workshop, der auf Exploration, Neugier und authentischer Erfahrung basiert und in einer gemeinsamen Performance mündet.
Wir kommen nicht zusammen, um eine Rolle zu lernen.
Es gibt kein fertiges Drehbuch und keine Emotionen, die gespielt werden müssen. Wir versuchen auch nicht, Figuren zu erschaffen, die auf eine bestimmte Weise aussehen oder sich auf eine bestimmte Weise verhalten sollen.
Wir beginnen bei uns selbst.
Bei dem, was im Körper geschieht. Bei Bewegung, Reaktion, Spannung und Emotion. Bei dem, was in der Begegnung mit anderen Menschen entsteht und was wir entdecken können, wenn wir uns erlauben, neugierig zu sein, anstatt sofort eine Antwort haben zu müssen.
Durch den gesamten Tag begleiten uns vier Werte: Ehrlichkeit, Nicht-Bewertung, Unterstützung und Neugier.
Sie schaffen einen Raum, in dem wir experimentieren können, ohne etwas „richtig“ machen zu müssen.
Während des Workshops arbeiten wir mit Körper, Bewegung, Tanz, Dehnung und der Enso-Praxis. Wir erforschen, wie Rollen, Stereotype und gesellschaftliche Erwartungen sich in unseren Körper einschreiben und was entstehen kann, wenn wir uns erlauben, sie für einen Moment loszulassen.
Bewegung wird zu einem Raum der Begegnung mit dem, was uns zugeschrieben wurde, und mit dem, was sich für uns authentisch anfühlt.
Im weiteren Verlauf gehen wir tiefer in die Arbeit mit Emotion und Präsenz.
Auch der Catwalk wird Teil dieses Prozesses sein, jedoch nicht als Laufsteg im klassischen Sinn. Wir nutzen ihn als performativen Raum des Gesehenwerdens, des Sich-Zeigens, der Begegnung mit den Blicken anderer und der bewussten Wahrnehmung unserer eigenen Reaktionen.
Wir werden keine Emotionen spielen. Wir werden untersuchen, was tatsächlich in uns entsteht.
Genau daraus beginnt sich die Performance zu entwickeln.
Was am Abend auf die Bühne kommt, wird zuvor durch uns hindurchgegangen sein: durch unsere Körper, Erfahrungen, Reaktionen und Begegnungen während des Workshops.
Deshalb interessiert uns nicht das Spielen von Authentizität.
Uns interessiert Authentizität selbst.
Im Laufe des Tages wählen wir das entstandene Material aus, entwickeln es weiter und verbinden es miteinander. Aus einzelnen Bewegungen, Situationen, Emotionen und Begegnungen entsteht nach und nach eine gemeinsame Struktur.
Wir wissen vorher nicht genau, wie sie aussehen wird.
Denn etwas, das wirklich im Moment entstehen soll, lässt sich nicht vollständig im Voraus planen.
Der Workshop endet mit einer Performance
Um 19:30 Uhr öffnen wir den Raum für das Publikum.
Es wird keine Präsentation dessen sein, was die Teilnehmenden im Laufe des Tages „gelernt“ haben.
Die Performance ist der letzte Teil des Workshops.
Was sich während des Tages zwischen uns entwickelt hat, wird in einen neuen Raum gebracht: in die Begegnung mit dem Publikum.
Wir werden nichts vortäuschen.
Wir werden nicht versuchen, jemand anderes zu sein.
Auf die Bühne nehmen wir das mit, was tatsächlich in uns und zwischen uns entstanden ist.
Du brauchst keine Erfahrung in Tanz, Theater oder Performance. Der Workshop richtet sich ausdrücklich auch an Menschen, die noch nie zuvor auf einer Bühne gestanden haben.
Was du brauchst, ist Neugier.
Den Rest erkunden wir gemeinsam.